Offizielle Boulderwettkämpfe verstehen
Wettkämpfe

Offizielle Boulderwettkämpfe verstehen

Die Wettkampfsaison geht wieder los und da wollen wir es nicht versäumen, dir die Hintergründe und die Abläufe von Wettkämpfen zu erläutern. Anfangen werden wir heute mit den verschiedenen Arten von Wettkämpfen – die wichtigsten Regeln, die bei Boulderwettkämpfen gelten, behandeln wir in einem späteren Beitrag.

Die Geschichte der Boulderwettkämpfe

Die ersten Boulderwettkämpfe mit internationalem Format wurden bereits im Jahr 1997 durchgeführt. Der erste Boulderweltcup fand dann schon im Jahr 1998, im französischen Val- d’Isère, statt. In demselben Jahr wurden auch weitere fünf Weltcups ausgetragen. Die erste Weltmeisterschaft im Bouldern wurde im Jahr 2001 im schweizerischen Winterthur veranstaltet.

Die verschiedenen Wettkampfarten

Zunächst einmal ist grundsätzlich zwischen offiziellen und inoffiziellen Wettkämpfen zu unterscheiden. Offizielle Wettkämpfe werden von Verbänden organisiert, wie z.B auf internationaler Ebene das IFSC (International Federation of Sport Climbing) oder auf nationaler Ebene der DAV (Deutsche Alpenverein). Für die Teilnahme an Boulderwettkämpfen auf internationaler Ebene qualifiziert man sich über die Teilnahme an nationalen Boulderwettkämpfen.

Internationale Wettkampfformate sind:

  • Weltcups
  • Weltmeisterschaften
  • Kontinentale Meisterschaften (z.B. Europameisterschaften, Asiencup etc.)
Offizielle Boulderwettkämpfe
Offizielle Boulderwettkämpfe, hier: Weltcup des IFSC in Lecco (2003)

Diese werden zumeist organisiert und veranstaltet vom IFSC. Welche Regeln dort gelten, erfährst du in unserem nächsten Blogbeitrag.

Zu den nationalen Wettkampfformaten z.B des DAV zählen:

  • Deutsche Meisterschaften (DM)
  • Deutsche Jugendcups (DJC)
  • Regionale Meisterschaften (RM)
  • Landesmeisterschaften (LM)
  • Sektions-, bzw. Stadtmeisterschaften (SM) sowie
  • andere Wettkämpfe, wenn diese für Landesmeisterschaften qualifizierungsrelevant sind (siehe auch Offizielles Regelwerk des DAV)

Offizielle Wettkämpfe sind also entweder

  • Verbandswettkämpfe oder
  • Meisterschaften

Neben den vielen offiziellen Wettkämpfen, gibt es auch verschiedene inoffizielle Wettkampfformate im Bouldern, bei denen häufig auch Nicht-Profisportler teilnehmen können. Da gibt es zum Beispiel:

  • Einladungswettkämpfe (z. B. Adidas RockStars, Rockmaster)
  • Vereinsinterne Wettkämpfe
  • Bouldersessions mit Qualifikationsphase (44in44, Weser Boulder Cup, oohh! Bouldercup)
  • Tageswettkämpfe (Studio Bloc Masters)
  • Mehrtageswettkämpe (Soulmoves)
Inoffizielle Boulderwettkämpfe
Inoffizielle Boulderwettkämpfe, hier: 2. oohh!-Bouldercup

Unabhängig vom Status eines Wettkampfes haben die grundlegenden Kriterien der Sicherheit und Gesundheit natürlich Gültigkeit und sind von den Veranstaltern soweit wie möglich zu garantieren.

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