Kjugekull - Das Gebiet
Bouldergebiete

Bouldern in Kjugekull

oder: Kjuge’s cool

Das idyllisch gelegene Bouldergebiet Kjugekull im Südosten von Schweden hat uns durch seine imposanten Felsblöcke und interessanten Linien beeindruckt. Dadurch, dass es zwischen zwei Seen liegt, bietet die Lage abwechslungsreiche Ein- und Ausblicke in die Schönheiten der Natur.
Fast 1.300 Boulderprobleme sind hier in den 35 Sektoren erschlossen worden. Anders als in Västervik, liegen die einzelnen Sektoren und somit auch die Boulder hier nahe beieinander, sodass man für die große Auswahl an Bouldern insgesamt keine weiten Strecken hinter sich bringen muss. Der Granit ist recht grobkörnig, ähnlich wie im Tessin (Cresciano/Chironico) und in Fjällbacka.
Der Zustieg zum Gebiet erfolgt von einem großen Parkplatz und ist bequem zu erreichen. Niedrige Blöcke, wie man sie von Fontainebleau kennt, gibt es allerdings nur wenige, sodass Kinder hier eher weniger geeignete Boulderprobleme finden werden.

Parken

Das Gebiet liegt etwa 25 Autominuten von Kristianstad entfernt, direkt zwischen zwei Seen, dem 51 Meter tiefen Ivösjön und dem kleineren und mit einer Tiefe von ca. 13 Meter weniger tiefen See Oppmannasjön. Von Kiaby fährst du Richtung Kjuge. Am Ende des Kjugekullsvägen gibt es einen großen Parkplatz von dem aus das Gebiet in wenigen Gehminuten erreichbar ist.

Koordinaten des Parkplatzes:
Breitengrad: 56,0735Längengrad: 14,3598

Bouldern in Kjugekull
Bouldern in Kjugekull

Zustieg

Vom Parkplatz aus folgt man der Straße in den Wald hinein. Der Weg führt auf eine Lichtung, auf der es auch ein Café, das „Café Kjugekull“, gibt. Dort kann man den Topoführer des Gebiets erwerben. Von der Lichtung aus gelangt man zu den verschiedenen Sektoren, die alle nah beieinander liegen.

Die Sektoren

Insgesamt gibt es 35 Sektoren in Kjugekull. Die App von 27Crags bietet eine gute Übersicht über die Sektoren und die Boulder, da sie (fast) alle mit Fotos hinterlegt sind. Direkt auf der Lichtung befindet sich schon der erste Sektor Caféblocket, der ein paar richtig schöne Boulder bereithält, sowohl im 7. als auch im 8. Grad.
Viele Sektoren sind aufgrund von Tierhaltung mit Zäunen umgeben. Es gibt aber immer Möglichkeiten diese zu überqueren, entweder in Form von Leitern oder Türen.

Kjugekull-Übergänge zwischen den Sektoren
Die Sektoren in Kjugekull sind durch Treppen miteinander verbunden.
Kjugekull-Übergänge zwischen den Sektoren2
Die Zäune, Treppen und Tore sind charakteristisch für das Bouldergebiet.

Die Boulder

Die Schwierigkeit Boulder in Kjugekull ist gut verteilt, von ganz leichten Bouldern (3b) bis hin zu harten Brocken (8b) ist dort alles zu finden. Es gibt aber durchaus noch Potenzial für leichtere und schwerere Boulder. Erkundet man das Bouldergebiet, so stellt man schnell fest, dass es die niedrigen Blöcke weit in der Unterzahl sind. Anders als in Fontainebleau muss man hier nach Lowballs suchen, sodass Kinder hier eher weniger geeignete Boulderprobleme finden werden. Das Absprunggelände ist jedoch meistens sehr gut.
In den meisten Fällen fällt die Bewertung der Schwierigkeit der Boulder recht hart aus.

Bouldern in Kjugekull
Hohe Boulder mit gutem Absprunggelände sind charakteristisch für Kjugekull.
Bouldern in Kjugekull
Von leichten Bouldern bis hin zu harten Problemen findet man dort alles.

Bedingungen

Das Wetter in Schweden haben wir als sehr abwechslungsreich erfahren. Es gab oft unerwartete kurze Regenphasen, die von Sonne und Wind gefolgt waren. Vom Regen befeuchtete Felsen trocknen in den weniger stark von Bäumen umgebenen Sektoren relativ schnell wieder ab, sodass die ersten Probleme nach einer ca. 2 stündigen Trockenphase wieder lösbar werden.
Mücken und Zecken sind hier präsent. Es ist also ratsam sich dagegen zu wappnen.

Tipp

Der Topoführer von 2019 ist zweisprachig (schwedisch/englisch) und bietet eine gute Übersicht, kostet allerdings 38 Euro. Wer lieber einen digitalen Topoführer dabei hat, ist mit der App von 27Crags gut bedient.

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